Reformen

VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder. Deutschlands größte Zusatzversorgungskasse

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Letzte wesentliche Neuerungen bei der VBLextra aufgrund Alterseinkünftegesetz

Bereits zum 1. Januar 2005 ist das Alterseinkünftegesetz in Kraft getreten. Hierdurch wurden eine Vielzahl von Einzelgesetzen, unter anderem das Einkommensteuergesetz und das Betriebsrentengesetz, geändert. Wesentliche Neuerungen waren dementsprechend zu dieser Zeit in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen VBLextra umzusetzen. 

Was hat sich ab dem 01. Januar 2005 in der VBLextra geändert?

Entnahme des Teilkapitals steuerlich unschädlich

Der Versicherte hat die Möglichkeit, sich bei Rentenbeginn bis zu 30 Prozent des zur Verfügung stehenden Kapitals außerhalb der laufenden Rentenleistung als Teilkapitalbetrag auszahlen zu lassen. Eine solche Teilauszahlung in einer Summe stellt keine schädliche Verwendung dar; eine Rückerstattung der steuerlichen Förderung im Rahmen der Riester-Rente ist daher nicht erforderlich.

Kapitalauszahlung § 9 AVBextra

Der Versicherte kann anstelle der lebenslangen Rente eine Einmalkapitalauszahlung in Höhe des gebildeten Kapitals wählen. Abfindungen nach Eintritt des Versicherungsfalles sind - bis auf Kleinbetragsrenten - grundsätzlich nicht mehr möglich und aufgrund der neuen Möglichkeit auf Einmalkapitalauszahlung nicht mehr erforderlich.

Sockelbetrag bei Zulagenförderung

Für die Zulagenförderung im Rahmen der Riester-Rente ist der mindestens erforderliche Eigenbeitrag (Sockelbetrag) von einheitlich 60,- Euro jährlich (ab 2005) zu leisten. Der Mindestbeitrag zur VBLextra liegt ab 2010 bei 191,63 Euro jährlich bzw. 15,97 Euro monatlich.

Beitragsgrenze für Entgeltumwandlung

Die Beiträge im Rahmen der Entgeltumwandlung sind bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze steuer- und auch sozialversicherungsfrei. Ab 2010 sind dies Beiträge von maximal 2.640 Euro jährlich bzw. 220 Euro monatlich. Versicherte können darüber hinaus 1.800 Euro zusätzlich steuerfrei umwandeln, wenn der Vertrag nach dem 31. Dezember 2004 abgeschlossen wurde. Für diese Beiträge sind allerdings Sozialabgaben zu leisten.

Portabilität

Nach den Regelungen des Betriebsrentengesetzes wird den Beschäftigten bei Arbeitgeberwechsel grundsätzlich ein Anspruch auf Übertragung des angesparten Altersvorsorgevermögens auf den neuen Arbeitgeber eingeräumt. Die Übertragung ist innerhalb eines Jahres nach Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis zu beantragen, sofern der Übertragungswert die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht übersteigt (in 2011 sind dies 66.000,- Euro).