Aufklärung über Altersversorgung europaweit nötig

Aufklärung über Altersversorgung europaweit nötig

Aufklärung über Altersversorgung europaweit nötig

Spitzenvertreter von Mitgliedern des Europäischen Verbands der Versorgungseinrichtungen des öffentlichen Dienstes (EVVöD) trafen sich am 28. und 29. März 2006 in Stockholm. Ziel war der informelle Austausch über die Rolle von Marketing. Große Gemeinsamkeiten gibt es im Tagesgeschäft. Die Aufgabenstellungen und Herausforderungen der verschiedenen europäischen Versorgungseinrichtungen sind nahezu identisch. Vor allem die Aufklärung und Information über die Altersversorgung sind europaweit gleichermaßen notwendig. Es gilt dabei, sowohl die Arbeitnehmer als auch die beteiligten Arbeitgeber über die Fragen der Altersvorsorge und Zukunftssicherung zu informieren und dafür empfindsam zu machen. Denn betriebliche Altersversorgung ist europaweit ein elementares und zeitgemäßes Thema – ob als obligatorische oder freiwillige Absicherung.

„Marketing is more than a sales tool“, erklärte Wolf R. Thiel, Präsident der VBL und gleichzeitig amtierender Präsident des EVVöD, die Rolle von Marketing. Denn in dem Spitzengespräch wurde deutlich, dass Marketing nicht nur Vertrieb ist, sondern auch strategische Bedeutung hat und Kräfte bündelt. So ist Marketing eine Handlungsmaxime für das gesamte Unternehmen, um die umfassende Kunden- und Serviceorientierung laufend zu verbessern. Ansprechpartner für Marketing sind nicht nur die Arbeitnehmer und Rentner, sondern vor allem die beteiligten Arbeitgeber, da sie die unmittelbare Verbindung zum Versicherten haben. Grundsätzliche Unterschiede im Marketing zeigten sich nur wenige, allenfalls in der Schwerpunktsetzung und in nationalen Handlungsmaximen.

Präsident Thiel wird die Ergebnisse des Spitzengesprächs auf der diesjährigen Jahrestagung des EVVöD in Lissabon vorstellen. Der Dialog soll im vergrößerten Teilnehmerkreis fortgesetzt werden. Darüber hinaus waren sich die Teilnehmer einig, die Gespräche auch bilateral zu suchen.



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