Gemeinschaft. Internationale Partnerschaften stärken Reputation und Motivation.

Gemeinschaft ist sowohl das Fundament als auch das Ziel für das Wirken der VBL. Schon das Prinzip der Zusatzversorgung basiert auf einem Solidarpakt zwischen Arbeitgebern, Versicherten sowie Rentenberechtigten. Warum das Thema aber auch sonst eine so große Rolle im Alltag der VBL spielt – darum geht es heute im vierten Teil unserer sechsteiligen Serie zum VBL-Geschäftsbericht „Gemeinschaft“.

Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst stellen mit ihrer betrieblichen Altersversorgung bei der VBL selbst eine starke Gemeinschaft dar: Sie werden mit ihren individuellen Risiken als Gruppe versichert – wer in besonderen Situationen finanzielle Hilfe braucht, kann auf das Solidarprinzip bauen.

 

Doch die VBL tut weit mehr, als nur die Beiträge ihrer Versicherten zu verwalten und Leistungen zu zahlen: Durch gute und professionelle Organisation und Kommunikation stärkt und unterstützt sie diese Gemeinschaft. Und das schon seit fast 100 Jahren, oft unter schweren politischen oder wirtschaftlichen Bedingungen.

„Das kann nur gelingen, weil alle Akteure bei der VBL – Mitarbeitende, Vorstand, Verwaltungsrat und so weiter – an einem Strang ziehen und ein gemeinsames Verständnis von Aufgaben und Zielen haben“, betont Percy Bischoff, Abteilungsleiter Vorstandsstab und Pressesprecher.

Vor allem aber schaut die VBL über den Tellerrand der eigenen Organisation hinaus, etwa in Partnerschaften mit anderen starken Netzwerken wie der Arbeitsgemeinschaft betriebliche Altersversorgung (aba), dem Verband der Europäischen Versorgungseinrichtungen des öffentlichen Dienstes oder dem Europäischen Tracking Service Verband.

„Die Arbeit in diesen Interessengemeinschaften hilft nicht nur dabei, möglichst attraktive Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Zusatzversorgung zu gestalten, sondern auch praktische Erfahrungen zu teilen“, berichtet Claudia Wegner-Wahnschaffe, Leiterin internationale Angelegenheiten und Verbandsarbeit. „In gemeinsamen Projekten werden dort Best-Practice-Beispiele ausgetauscht, zusammen Ideen entwickelt und Lösungen gesucht – das ist unglaublich wertvoll.“

Das ist besonders wichtig vor dem Hintergrund, dass die Tätigkeit der VBL als Zusatzversorgungseinrichtung zunehmend durch Regelungen geprägt ist, die von der Europäischen Union für deren Mitgliedsstaaten verhandelt und festgelegt werden. Dabei ist die VBL nicht nur Adressat dieser Regelungen, sondern gestaltet sie aktiv mit – im Sinne der Arbeitgeber und der Versicherten.

Eine positive Folge hiervon ist, dass die VBL von ihrer Kundschaft als wichtige Akteurin im Umfeld der betrieblichen Altersversorgung wahrgenommen wird. Eine vorteilhafte Außenwahrnehmung wiederum wirkt sich günstig auf die Gemeinschaft der Beschäftigten der VBL aus: Die gute Reputation einer Organisation stärkt auch das Vertrauen der Menschen, die dort arbeiten – in ihre Aufgabe und sie selbst. Einer beliebten, als relevant empfundenen Einrichtung wie der VBL anzugehören, erhöht die eigene Motivation und das Selbstwertgefühl.