Sicherung und Weiterentwicklung: Teile des Portfolios künftig im Immobilien-fonds „Via Nova Wohnen“.
Karlsruhe, 21. April 2026. Mit einem Wohnimmobilien-Portfolio im Marktwert von insgesamt rund sieben Milliarden Euro ist die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) eine der größten institutionellen Bestandshalter Deutschlands. Um dieser Verantwortung trotz steigender Anforderungen etwa im Bereich Klimaschutz auch künftig gerecht zu werden, hat sie sich für eine strukturelle Neuorganisation ihres eigenen Wohnungsbestandes entschieden. Die VBL bringt diesen in den Fonds „Via Nova Wohnen“ ein. Dies dient der langfristigen Sicherung der Immobilien. Auch Sanierungen und Modernisierungen stehen auf der Agenda.
Die strategische Entscheidung wird die VBL überdies dabei unterstützen, wie bisher auch weiterhin dringend benötigten neuen Wohnraum zu schaffen. Außerdem kann das Portfolio über den Fonds noch besser gesteuert werden. Für die VBL ist das ein wichtiger Faktor auf dem Weg, ihr zu Jahresbeginn gestecktes neues Nachhaltigkeitsziel in der Kapitalanlage, die Treibhausgas-Neutralität bis zum Jahr 2050, zu erreichen. Bei der Fondseinbringung handelt es sich ausdrücklich nicht um einen Verkauf, sondern lediglich um eine organisatorische Neuausrichtung. Die VBL bleibt über ihre Fondsanteile wirtschaftlich Eigentümerin und behält die strategische Kontrolle über den Bestand. Das sorgt auch bei den Mietenden für Kontinuität: An den Mietverhältnissen ändert sich nichts. Erhalten bleiben auch die Bewirtschaftung vor Ort und die bekannten Ansprechpersonen. Die Veränderungen betreffen ausschließlich die Struktur im Hintergrund.
Dr. Michael Leinwand, Vorstandsmitglied der VBL, fasst zusammen: „Mit der strategischen Neuaufstellung schaffen wir die Grundlage, unseren Wohnungsbestand langfristig verantwortungsvoll weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, die Gebäude zukunftsfähig aufzustellen, verlässlich Wohnraum zu sichern und die anstehenden Herausforderungen im Bestand planvoll und nachhaltig anzugehen.“
Die Fondsstruktur schafft die Grundlage für gebündelte und langfristige Investitionen. Im Fokus steht unter anderem die schrittweise Dekarbonisierung des Portfolios. Dabei arbeitet die VBL mit Union Investment als Kapitalverwaltungsgesellschaft zusammen. Diese übernimmt die strukturierte Verwaltung des Fonds und stellt die regulatorischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die professionelle Steuerung bereit.
Zur Umsetzung der neuen Fondsstruktur arbeitet die VBL zudem mit Swiss Life Asset Managers als Portfolio- und Asset-Manager zusammen. Swiss Life Asset Managers bringt die langjährige Erfahrung in der Steuerung großer Wohnimmobilienportfolios ein und verantwortet das professionelle Management der Portfoliostruktur im Sinne der langfristigen Ziele der VBL. Mit der europaweit führenden, volldigitalen Real Estate-Plattform werden unter anderem Investitionen, ESG-Maßnahmen wie Dekarbonisierung sowie die Bestandsentwicklung langfristig planbar und transparent gesteuert.
Über die VBL.
Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder ist bundesweit mit rund 5,3 Millionen Versicherten, 5.400 Arbeitgebern und rund 5,9 Milliarden Euro Leistungszahlungen an 1,5 Millionen Rentnerinnen und Rentner jährlich die größte Zusatzversorgungseinrichtung für betriebliche Altersversorgung im öffentlichen Dienst. Die VBL verwaltet zu diesem Zweck Kapitalanlagen mit einem Marktwert von rund 70 Milliarden Euro (Stand Ende 2025). Beteiligt an der VBL sind unter anderem Bund, Länder, Sozialversicherungsträger, Forschungseinrichtungen, Universitäten und zahlreiche Kommunen sowie kommunale Betriebe. Weitere Informationen finden Sie im auf der VBL-Website veröffentlichten Geschäftsbericht 2024.
Pressekontakt.
VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder
Percy Bischoff, Pressesprecher
Hans-Thoma-Straße 19, 76133 Karlsruhe
Telefon 0721 155-1269
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